Die Welt des Romans

Aveltuna

Kohlezeichnung eines Dorfes: strohgedeckte Hütten mit rauchenden Schornsteinen hinter einem Palisadenzaun am Rand eines dunklen Waldes
Rias

Heimatdorf

Rias – Wo alles begann

Schau dir die Weltkarte von Aveltuna an und verfolge, wohin es Liam auf seiner Reise verschlägt. Es beginnt in Rias …

Handgezeichnete Weltkarte von Aveltuna mit Wäldern, Gebirgen, Flüssen, Seen und Städten. Hervorgehoben sind Rias, Terim, Kest und Dorlean.

Weltkarte

Die Weltkarte von Aveltuna

Von Rias über Terim und Kest bis nach Dorlean – scroll weiter und folge Liams Weg.

„Von dort lag das Land wie eine ausgebreitete Karte vor Liam.“

Kapitel 38
Karte in voller Größe öffnen

Station 1 · Heimatdorf

Rias

Wo alles begann – hier beginnt Liams Reise.

Station 2

Terim

Terim ist eine ummauerte Stadt voller schiefer Häuser, schlammiger Gassen und Gedränge, über deren Marktplatz ein prächtig bemaltes Rathaus thront. Wer hier aufwächst, nennt sie die schönste Stadt weit und breit – Fremde erledigen ihre Geschäfte besser schnell, denn der Sheriff ist streng, und die Pranger stehen selten leer.

Station 3

Kest

Kest ist eine raue Fischerstadt am See Lian: Schon lange vor dem Tor riecht man sie, und ihre Bewohner begegnen Fremden mit Misstrauen. Dafür gibt es jeden Tag frischen Fisch, und die berühmte Fischsuppe aus Kest kennt man sogar in Dorlean.

Station 4 · Hauptstadt

Dorlean

Dorlean, die Hauptstadt des Menschenreichs, liegt am Livas: ein steinerner Wald aus Hunderten Türmen, überragt vom Königspalast und einer gewaltigen Kathedrale. Hier haben der König und die silberne Armee ihren Sitz, im Hafen drängen sich die Schiffe dicht an dicht – doch nicht jede Gasse glänzt so wie der Palast.

Die Figuren

Figurenkabinett

Jede Figur mit einem Satz aus dem Buch und einem Detail, das man sich merkt – geordnet nach den Orten der Reise.

  1. RiasHeimatdorf
    • Liam

      Bauernjunge aus Rias, sechzehn Jahresdurchläufe alt

      »Ich will die beschützen, die es allein nicht können.«

      Eier isst er roh, sehr zum Kopfschütteln seines Onkels.

    • Martin

      Liams Onkel

      »Als du ganz klein warst, hast du in Saras Backschüssel gepasst. Und heute muss ich zu dir aufschauen, wenn ich dich anbrüllen will.«

      Bei Gewitter legt er Liams Hand auf seine Brust und zählt mit ihm die Herzschläge zwischen Blitz und Donner.

    • Sara

      Liams Tante

      »Wenn du nicht aufhörst zu wachsen, Liam, machst du uns alle noch arm.«

      Sie backt gerne Brot und verabscheut es, wenn dicke Luft das Zusammenleben beeinträchtigt.

    • Saskia

      Liams kleine Cousine

      »Was soll nur aus dir werden?«

      Will, genau wie ihre Mutter, aus Liam einen anständigen Jungen machen und schnaubt dabei durch die Stupsnase.

    • Anna

      Tochter des Wirts von Rias

      »Manchmal helfe ich aber auch netten Jungen bei der Fassauswahl.«

      Ihre kornblumenblaue Schleife flattert in der Brise „wie ein kleines Stück Himmel“.

    • Georg

      Der alte Nachbar

      »Junge, obwohl ich alt bin, sind meine Ohren noch so scharf wie einst.«

      Liest bei Kerzenschein in einem Buch und dreht es um, sobald Liam fragt, was darin steht.

  2. UnterwegsWeggefährte
    • Jack

      Zwerg

      »Natürlich bin ich ein Zwerg«, blaffte Jack. »Und du? Bist du ein Mensch?«

      Trägt eine Streitaxt auf dem Rücken und hat für jede schlammige Straße einen Fluch übrig.

  3. TerimUmmauerte Stadt
    • Fleck

      Junge aus Terim

      »Willkommen in Terim, der schönsten Stadt weit und breit.«

      Völlig verdreckt, aber vor Fremden verbeugt er sich mit übertriebener Förmlichkeit.

    • Professor Hobb

      Gelehrter in Terim

      »Staunst du, mein Junge? Die meisten tun das.«

      Rollt auf einem Gefährt mit zwei großen Holzrädern herein, das er Rollstuhl nennt.

  4. KestFischerstadt am See Lian
    • Barnibas

      Händler

      »Hallo, gute Leute! Hättet ihr die Güte, einem Fremden zur Hand zu gehen?«

      So schmal, „als könnte die nächste Windböe ihn davonpusten“.

  5. DorleanHauptstadt des Menschenreichs
    • Caelus

      Heiler und Gelehrter

      »Aveltuna warnt uns. Man kann es spüren in jeder einzelnen Wolke, in der Luft, in jeder noch so kleinen Schneeflocke.«

      Er trägt ein helles Gewand mit zahlreichen Taschen. An seinem Gürtel hängen kleine Fläschchen, die „bei jeder Bewegung leise klirrten“.

    • Ajax

      Hauptmann der silbernen Armee

      »Erbärmlich. Du könntest es nicht einmal mit meinem Stiefelputzer aufnehmen.«

      Mitten im Winter steht er auf dem Übungsplatz „bis auf einen Lendenschurz“ völlig unbedeckt.

    • Rex

      Soldat aus dem Norden

      »Glück für dich: Wir sind Trainingspartner. Und nach Ajax bin ich hier der Beste.«

      Sommersprossen im Gesicht und rote Locken in der Stirn. Von seinem Sold will er sich irgendwann ein Boot kaufen und Fischer werden.

Zitate aus dem Buch

Stimmen aus Aveltuna

  • „Etwas Feindseliges lag in der Luft, und Torq entging es nicht.“

    Prolog I
  • »Lacht nur«, murrte Jack zwischen zwei Bissen. »Ihr verpasst eindeutig etwas.«

    Jack · Kapitel 14
  • „Für Liam war klar: Sie war das schönste Mädchen in ganz Aveltuna und der bekannten Welt.“

    Kapitel 3
  • „Wolkenfetzen jagten über den Himmel, als wären sie auf der Flucht vor einer unsichtbaren Gefahr.“

    Kapitel 17
  • »Was ist das denn für eine Straße? Eine Zumutung!«

    Jack · Kapitel 17
  • „Er grinste in die Dämmerung hinein wie ein Narr, und es war ihm vollkommen gleich, ob ihn jemand sah.“

    Kapitel 5
  • „Der Wind war kühler hier und trug den Geruch von Stein und Fernweh mit sich.“

    Kapitel 23
  • »Eines Tages möchte ich auch Thombrin sehen.« – »Keine Sorge, mein Freund. Das wirst du.«

    Liam und Jack · Kapitel 18
  • „In den darauffolgenden Tagen wiederholte sich alles wie im Takt eines müden Liedes: Reiten, Rasten, Schweigen.“

    Kapitel 23
  • »Und wenn ich ertrinke, soll man in Dorlean ein Denkmal für mich errichten.« – »Ein steinernes Denkmal für den ersten Zwerg, der mit Würde und vollem Magen den See überquert hat.«

    Jack und Liam · Kapitel 19
  • „Hunderte Türme ragten nicht nur entlang der Stadtmauer auf, sondern durchzogen auch das Innere wie ein steinerner Wald.“

    Kapitel 23
  • „Es war, als hätte der Garten seine eigene Zeitrechnung.“

    Kapitel 25

Playlist

Unterwegs durch Aveltuna

Meine Songs zur Reise von Rias nach Dorlean – jeder gehört für mich zu einem ganz bestimmten Moment.

Direkt hier hören

Der Spotify-Player wird erst nach deinem Klick geladen. Dann werden Daten wie deine IP-Adresse an Spotify übertragen, und Spotify kann Cookies setzen. Mehr in der Datenschutzerklärung

  1. Three Little Birds

    Bob Marley & The Wailers

    Rias: Liam döst unter der Kastanie, die letzten Sonnenstrahlen des Sommers auf der Nase.

  2. Why Don’t You Get a Job?

    The Offspring

    Liam kommt zu spät nach Hause, und Martin wartet schon mit einer Standpauke.

  3. Dreams

    The Cranberries

    Sonnabend mit Anna: ein Wettlauf zu den Hügeln vor dem Dorf.

  4. Brown Eyed Girl

    Van Morrison

    Martin erzählt, wie er Sara beim Frühlingstanz zum ersten Mal sah und drei Jahresdurchläufe brauchte, um sie anzusprechen.

  5. Bailando

    Enrique Iglesias

    Abend in der Dorfschenke von Rias: Es wird getrunken, geredet und ausgelassen getanzt.

  6. Unwritten

    Natasha Bedingfield

    Aufbruch: Mit Jack macht sich Liam auf den Weg nach Dorlean.

  7. It’s the End of the World as We Know It (And I Feel Fine)

    R.E.M.

    Terim: Gedränge, Schlamm und Rauch, und alle tun, als wäre nichts gewesen.

  8. Mr. Jones

    Counting Crows

    Fleck führt durch Terim, und Liam nennt ihn „den großen Fleck“.

  9. The Middle

    Jimmy Eat World

    Die Straße nach Kest: Matsch bis über die Knöchel und kein Ende in Sicht.

  10. Tiebreaker

    The Head and the Heart

    Ein Feuer im Regen, und Jack sitzt auf der anderen Seite der Flammen.

  11. Get Lucky

    Daft Punk feat. Pharrell Williams & Nile Rodgers

    Abend in Kest: Fischsuppe, Bier und ein Händler mit Pfeife.

  12. Old Habits Die Hard

    Mick Jagger & Dave Stewart

    Jack und seine Pfeife: Manche Gewohnheiten legt auch ein Zwerg nicht ab.

  13. Tick of the Clock

    Chromatics (aus „Drive“)

    Am Livas entlang: Tag für Tag dieselbe Weite, und das Wasser wird knapp.

  14. Robbers

    The 1975

    Dorlean bei Nacht: Nicht jede Gasse glänzt wie der Palast.

  15. A Real Hero

    College feat. Electric Youth (aus „Drive“)

    Zum Schluss Liams Wunsch: »Ich will die beschützen, die es allein nicht können.«

Buchcover von „Liam – Der Malträger von Aveltuna“

Die Geschichte

Liam – Der Malträger von Aveltuna

„Liam hat das Mal. Er weiß es nur noch nicht.“